An Jean Reno bleiben die Blicke haften. Seine grob geschnitzte Statur, sein rauhes, zerfurchtes Gesicht, seine mild blickenden, weichen Augen. Es sind diese Kontraste, die den französischen Schauspieler prädestinieren für Filme wie “Léon” oder das neueste Werk “22 Bullets“. Weiterlesen
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Im Kino: Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte
“Das weiße Band” ist in aller (Kritiker-) Munde. Deshalb könnte ich mir eine Besprechung sparen. Für diejenigen, die trotz der riesigen Medienresonanz noch einen kleinen Anstoß suchen, möchte ich dennoch darauf eingehen.
Eine urdeutsches Dorf kurze Zeit vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Das Leben der Einwohner ist geprägt durch harte Arbeit auf den Feldern ihres Gutsherren. Die Kirche ist abseits der Landwirtschaft Lebensmittelpunkt und Moralwächter. Die Kinder werden streng bemaßregelt und autoritär erzogen. Eine geregelte dörfliche Idylle, in der der junge Dorflehrer Glück und Liebe findet, der Pfarrer seine Kinder auspeitscht und sich der Dorfarzt an seiner Tochter vergeht. Weiterlesen
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Im Kino: Verblendung
Viel muss ich nicht schreiben: ab ins Kino! Einen solchen Thriller sieht man selten.
Henrik Vanger ist reich, sehr alt und hat seit Jahrzehnten nur einen Gedanken im Kopf: seine Nichte Harriet. Sie verschwand 1966 spurlos. Seitdem bekommt er jedes Jahr zu seinem Geburtstag eine getrocknete Blume geschickt – so wie sie seine Nichte damals sammelte. Vanger glaubt an Mord und der Mörder stecke dahinter. Ihn vermutet er in seiner eigenen egoistischen, habgierigen Familie. Um endgültig Gewissheit zu erlangen, engagiert Vanger den Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist, der gerade gelinkt, verurteilt und arbeitslos geworden ist. Weiterlesen
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Im Kino: Public Enemies
Regisseur Michael Mann erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von John Dillinger, der im Amerika der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts skrupellos Banken ausraubt, den kleinen Bürgern aber ihr Geld zurückgibt. Er ist ein Gangster mit Idealen und gewissen Wertvorstellungen. So wundert es auch nicht, dass er für seine Geliebte Billie Frechette alles tut, um bei ihr zu sein. Dem Chef des Büros für Ermittlung (dem Vorgänger des späteren FBI) ist Dillinger ein Dorn im Auge und Zugleich die beste Möglichkeit, seine Behörde zu profilieren. Er setzt seinen besten Mann, Melvin Purvis, auf Dillinger an und nutzt dabei zunehmend auch rechtswidrige Mittel. Weiterlesen
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Im Kino: Unbeugsam – Defiance
“Unbeugsam” ist wieder mal ein Film, zu dem ich keine rechte Meinung habe – und ein Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Er ist solide, actionreich und hat Überlänge (137 min. Spieldauer). Was fehlt ist Tiefgang.
Die Bielski-Brüder verlieren 1941 durch den Einmarsch der Deutschen in Weißrussland ihre jüdischen Eltern. Sie selbst flüchten in die großen Wälder, in denen sie sich bestens auskennen und geschützt sind. Dort treffen sie nach und nach auf immer mehr geflohene Juden. Sie alle schließen sich unter Anführung der Bielskis zu einer Gemeinschaft zusammen, in der jeder seinen Platz hat oder manchmal auch erst finden muss. Das Waldlager spricht sich herum und gibt immer mehr Juden Hoffnung auf Freiheit außerhalb der Ghettos. Doch auch den Deutschen und ihren weißrussischen Komplizen bleibt das Lager nicht verborgen. Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt. Weiterlesen
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